Trinkwasserreservoir, Bischofszell

Am 5. Oktober 1893 riefen die Bürger von Bischofszell die Wasserversorgung ins Leben und sorgen seither für einen reibungslosen Zugang zum Trinkwasser. 125 Jahre nach der Gründung beauftragte die Technischen Gemeinde Betriebe die NeoVac AG mit der Sanierung des Reservoirs Freudenberg. Es ist das grösste, welches die NeoVac je saniert hat.

Bis zur Gründung der Wasserversorgung Bischofszell deckten die Bürger ihren Wasserbedarf an den öffentlichen Brunnen. Auch die sich später ansiedelnde Lebensmittelindustrie ist bis heute von einwandfreiem Trinkwasser abhängig. Demzufolge baut die Wasserversorgung Bischofszell stetig aus und setzt auf den neusten technischen Stand. Wurde in den ersten Jahren nur Quellwasser verwendet, musste wegen der Mehranforderungen der Industrie 1927 das Projekt «Bsetzi» angegangen werden. Es war das erste Grundwasserpumpwerk von Bischofszell. Zehn Jahre später folgte das Wasserpumpwerk Städel, zwischen 1950 und 1974 die Pumpwerke Stocketen und Grueben in Niederbüren. 1994 dann der grösste Wasserspeicher: das Reservoir Freudenberg.

Wegen wiederkehrenden Problemen mit dem mineralischen Untergrund hat sich die Wasserversorgung Bischofszell an die NeoVac gewandt. Die Trinkwasserfolie stellte sich dabei als ideale Lösung für das Reservoir Freudenberg heraus. Die Folie bietet eine vollkommene Trennung von Wasser und Untergrund.

Unsere Leistungen

  • Projektleitung, Koordination aller Arbeiten
  • Rückbau Kathodenschutzanlage
  • Kernbohrungen NW 120 mm – 900 mm
  • Rückbau Beton 10 m3
  • Einbau PE-Formteile
  • Anlagen- und Leitungsbau Chromstahl
  • Einbau Druckausgleich mit Mikrofilter
  • Baumeisterarbeiten, Einbau 12 m3 Pump-Beton
  • Sanierung beider Kammern mit Nennvolumen von 2’500 m3 und 3’500 m3
  • Die grosse Kammer wurde in 5 Wochen saniert; die kleinere in 4 Wochen
  • Schlussreinigung und Desinfektion

Materialeinsatz

  • 1’250 m Klettstreifen
  • 8’000 Schlagnieten
  • 220 m Dränage
  • 2’800 m2 Folie
  • 1’100 m Schweissnaht
  • 225 m Randprofil V2A
  • 1’500 Nageldübel

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